Fertigbecken mit Pflanzzonen

By | März 31, 2015

Für kleine Teiche sind Fertigbecken ideal, denn sie sind bei geringer Größe verhältnismäßig tief und haben ausgeformte Pflanzzonen. Mit Folie ließe sich auf einer vergleichbaren Fläche nur ein sehr flacher Teich bauen.

Außerdem sind Teichschalen, leicht, handlich und einfach einzusetzen. Die Auswahl an Formen und Größen ist enorm: Es gibt unregelmäßig geformte Schalen, die bewachsen kaum von Natur- oder Folienteichen zu unterscheiden sind, und solche in geometrischen Formen, die für den Bau von formalen Zierteichen sehr gut geeignet sind. Sie sind meiste flacher und haben keine ausgeformten Wände.

Wenn das Vergnügen am Wassergarten wächst, können bei den meisten Fertigteichen weitere Teichschalen neben die erste gesetzt und mit Schläuchen verbunden werden. Auch bepflanzte Filterteiche lassen sich anschließen.

Ein Problem können die Ränder darstellen: Sie lassen sich nicht so leicht verstecken wie bei Folienteichen. Üppige Sumpfpflanzen im und Gräser neben dem Becken sind eine gute Lösung.

Die Teichschale kann leicht hin- und hergetragen werden, bis der richtige Platz gefunden ist. Die Schale auf den Boden stellen und den Umriss mit 20 cm Zugabe rundherum abstechen. Dann die Schale in die ausgehobene Mulde setzen, 1 mit der Wasserwaage genau ausrichten, 2 und etwas Wasser einlassen, damit der Boden sich setzt. 3 Eventuell muss die Schale noch einmal justiert werden. Die Hohlräume werden nun mit Sand eingeschlämmt. Gleichzeitig wird im Becken Wasser aufgefüllt. Schon nach wenigen Wochen sieht der Teich lebendig aus.

Gartenteiche sind in den meisten Fällen nicht groß und tief genug, um sich selber zu regenerieren. Filtersysteme sind notwendig, um das Wasser sauber zu halten.

1    Wie eine natürliche Kläranlage wirkt dieses System. Das Wasser wird über einen Bachlauf in den Filterteich geleitet und fließt dort durch einen Filterkorb, der mit Kieselsteinen und Substrat gefüllt sowie mit Sumpfpflanzen bepflanzt ist. Überschüssige Nährstoffe werden gebunden (Oase).

2    Das Teichwasser wird in ein geschlossenes Filtersystem gepumpt und gereinigt über einen Bachlauf zurückgeleitet (Oase).

3 Das komplette Filterset besteht aus Pumpe, Filtertopf mit mechanischen und biologischen Filtermedien, Schläuchen und UVC-Licht (Gardena).

4 Das Teichwasser wird im Turbocleaner aufgeschäumt. Die Bläschen nehmen die Schmutzpartikel mit (Febi Aqua-technik).

Systemteich heißen die Schalen, die nicht nur mehrere Tiefenzonen sondern auch einen ausgeformten Filterbereich haben. Der Filterbereich (Wanne 1, rechts) wird mit Granulat gefüllt und dicht bepflanzt. Da die trennenden Wülste unter der Wasseroberfläche liegen, ist ein ständiger Wasseraustausch garantiert. Systemteiche gibt es vielen Größen

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