Geräte für Alte und Behinderte

By | März 24, 2015

Der Garten ist ein Hobby bis ins hohe Alter. Eine Erleichterung für ältere oder behinderte Menschen sind Spezialgeräte.

Zeit und Gelegenheit zum Gärtnern sind vorhanden, nur der Körper macht nicht mehr alles mit: Es wäre schade, in so einer Situation das Hobby Garten aufzugeben. Zum Glück gibt es inzwischen eine Vielzahl von Geräten, mit denen sich nachlassende Kraft und Beweglichkeit ausgleichen lassen.

Zunächst einmal sollte der Garten so angelegt werden, daß er alle Wünsche erfüllt, aber nicht zuviele Anforderungen stellt. Hochbeete (siehe Tip-Kasten), pflegeleichte Sträucher oder Hochstamm-Beerenbüsche zeigen unter diesem Aspekt ihre praktischen Vorzüge.

Vielleicht entsteht bei einer solchen Umgestaltung auch ein Stückchen Naturgarten, das fast keine Pflege braucht, aber viele Tiere und manchmal auch unbekanntere Pflanzen im Garten heimisch werden läßt – ein Terrain, das Gelegenheit zu spannenden Naturbeobachtungen bietet.

Wie gute Geräte aussehen sollten

Das Gewicht spielt besonders bei Spezialgeräten eine große Rolle. Alle Harken, Rechen und Laubbesen sollten möglichst leicht sein, denn sie werden beim Arbeiten oft angehoben und ohne Druck über den Boden gezogen. Oft lassen sie sich besser handhaben, wenn sie nicht ganz so breit sind wie üblich, dafür aber eben wesentlich leichter. Ebenso wichtig ist der Stiel, der zur Körpergröße passen muß, und ein Griff, der gut in der Hand liegt. Bei allen Arbeiten, die mit Druck ausgeführt werden, ist ein zusätzlicher, in der Höhe verstellbarer Quergriff praktisch, der auf jeden Stiel aufgeschoben werden kann.

Hacken, Besen und Grubber dürfen ruhig etwas kleiner sein als üblich. Zwar muß man mit diesen Geräten genauer arbeiten, doch das kommt sowohl den Pflanzen als auch der eigenen Bequemlichkeit zugute. Überall, wo aufgeräumt wird, Pflanzen beschnitten oder aus dem Boden gezogen werden müssen, sind Geräte mit Seilzug oder Druckgriff praktisch. Es gibt auch Ausführungen mit Doppelgriff, die mit beiden Händen bedient werden. Auch das spart Kraft und erlaubt die Benutzung eines längeren Stiels, mit dem sich auch an schwer zugänglichen Stellen arbeiten läßt. Zu haben sind z.B. für Gartenscheren auch Verlängerungsstangen mit Armstütze.

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