Im Überblick: Werkstattsauger

By | April 7, 2015

Saugen können alle Allessauger, doch Werkstattsauger können mehr. Sie sind mit einer Automatiksteckdose ausgestattet und starten automatisch mit einem hier eingestecken Elektrowerkzeug, um den beim Arbeiten entstehenden Staub direkt von der Maschine abzusaugen. Nach dem Ausschalten des Werkzeugs stoppt auch der Werkstattsauger automatisch. Viele Modelle laufen noch ein paar Sekunden nach, um den Staub aus der Maschine und dem Saugschlauch herauszusaugen. Ein Nachlauf von fünf Sekunden reicht völlig. Geräte mit längerem Nachlauf machen nur unnötig lange Lärm. Für eine optimale Filterung der staubigen Luft sollten Werkstattsauger mit einem Staubsack verwendet werden. Da diese jedoch relativ teuer sind, verzichten viele Anwender in der Praxis darauf. Wird jedoch feiner Staub direkt in den großen Behälter gesaugt, setzt sich der Feinfilter schnell zu. Einige Geräte sind deshalb mit einer manuellen oder elektromagnetischen Filterabrüttelung ausgestattet, die den Filter wieder reinigt. Der Alto wird einfach in den Rückwärtsgang geschaltet und bläst den Staub wieder aus dem Filter heraus.

Zum Nasssaugen sollte bei Saugern mit Rundfilter nicht nur der Staubsack, sondern auch der Filter entfernt oder gegen einen speziellen Schaumstofffilter ausgetauscht werden. Wird der normale Filter erst einmal feucht, ist er praktisch nicht mehr zu gebrauchen.

EINKAUFSTIPP

■    Prüfen Sie vor dem Kauf, ob alle zum Bedienen notwendigen Teile gut erreichbar und leicht zu handhaben sind. Werkstattsauger mit obenliegenden Flachfiltern sind meist einfacher zu bedienen.

■    Achten Sie auf einen langen Saugschlauch, 3 bis 4 m sind die ideale Länge. Für die meisten Arbeiten genügt ein dünner Schlauch, nur zum Hobeln sollten Sie einen dicken Schlauch vorziehen. Antistatik-Schläuche verhindern statische Aufladungen und die plötzliche Entladung mit gefährlicher Funkenbildung.

■    Nehmen Sie ein Gerät mit großen Laufrollen. Kleine Lenkrollen bleiben oft schon an winzigen Hindernissen hängen.

■    Filterqualität (alt) und Staubklassen (neu), mit Buchstaben angegeben, kennzeichnen die Geräte. Wählen Sie mindestens Filterkategorie G, besser noch C, oder Staubklasse M oder H.

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